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Chronologie Donauausbau
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Chronologie Donauausbau Straubing Vilshofen

  • 16. September 1966 – Im Duisburger Vertrag wird der Ausbau der 69km langen Donaustrecke zwischen Straubing und Vilshofen vereinbart
  • 1989 Beginn der Planungen für den Donauausbau
  • Dezember 1992 – Einleitung des Raumordnungsverfahrens (2 Stufen mit Seitenkanal)
  • 1993 – Alternativvorschläge für einen angeblich sanfteren Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen (Orgris-Methode)
  • 17. Oktober 1996 – vereinbaren der damalige Bundesminister für Verkehr, Matthias Wissmann, und der Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Dr. Edmund Stoiber, die Durchführung ergänzender vertiefter Untersuchungen
  • Oktober 1996 – Nach dieser Entscheidung wird das Raumordnungsverfahren eingestellt
  • 1997–2000 – Durchführung der vereinbarten vertieften Untersuchungen
  • Mai 2001 – die vertieften Untersuchungen werden abgeschlossen
  • 20. Februar 2002 – Expertenanhörung beim Ausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in Berlin
  • Juni 2002 – Vorfestlegung auf die flussbauliche Variante A durch die seinerzeitigen rot-grünen Fraktionsvorsitzenden unter Ignorierung der Expertenmeinungen
  • November 2003 – Bund und Bayern verständigen sich auf die Einleitung des Raumordnungsverfahrens, in das seitens des Bundes die Variante A und seitens des Freistaates Bayern die Varianten C, C2,80 und D2 eingebracht werden
  • 01.12.2003 – Einleitung des Raumordnungsverfahrens durch die Regierung von Niederbayern
  • 28.04.2005 – Abgabetermin für die zur Stellungnahme eingeladenen beteiligten Gemeinden, Behörden, Verbände, Kammern und Institutionen
  • 08.03.2006 – Bekanntgabe der Landesplanerischen Beurteilung der Regierung von Niederbayern als Ergebnis des Raumordnungsverfahrens: Variante C2,80 mit Maßgaben
  • 2009 – 2012   Im Rahmen der „Variantenunabhängigen Untersuchungen“ (EU-Studie) wurden die beiden noch in der Diskussion befindlichen Varianten A (flussregelnder Ausbau) und C 2,80 (flussregelnder Ausbau mit einer Staustufe) untersucht.
  • 27. Februar 2014   Basierend auf den Ergebnissen der EU-Studie haben sich der Bund und die bayerische Landesregierung darauf geeinigt, in einem ersten Schritt die Donau auf der Strecke von Straubing bis Deggendorf nach der Variante A auszubauen. Im Juni 2014 fällt die politische Entscheidung, auch für den angrenzenden Abschnitt von Deggendorf bis Vilshofen die Variante A zugrunde zu legen.
  • September 2014   Vor der Durchführung der beiden Verfahren (Ausbau der Wasserstraße und Verbesserung des Hochwasserschutzes) ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. Dieses wurde im September 2014 eingeleitet. Die Dauer des Verfahrens ist vor allem wegen möglicher Planänderungen nicht abschätzbar. Mit dem Abschluss des Verfahrens ist nicht vor Mitte 2016 zu rechnen.